Rafael Cortés

Freitag 22:30 Uhr

Musiker oder Bandit? Das wird aus einem, der zur Wintersonnenwende geboren wird, so will es ein spanisches Sprichwort. Flamenco Gitarrist Rafael Cortés hat den richtigen Weg gewählt

– und als ob das Leben dieses Kapitel selbst geschrieben hat – wurde just am 21. Dezember auch der große Paco de Lucia geboren, der im Februar 2014 verstarb. Rafael Cortés, der bereits bei den Leverkusener Jazztagen mit Paco de Lucia die Bühne geteilt hat, widmet seinem großen Vorbild sein aktuelles Bühnenprogramm blanco y negro.
Nun aber ist Rafael Cortés weit mehr als nur ein Flamenco Gitarrist; er hat Musik für Kinofilme komponiert und gar die Fanta Vier bei einem MTV Unplugged Konzert in der Balver Höhle begleitet. Spiegel Online beschreibt ihn wie folgt: „Rafael Cortés versteht sich auch auf dieses Idiom gut, denn sein Gespür für Jazz-Phrasierungen und Latin-Rhythmisierungen geben seiner Musik stets den Kick, sie über Genre-Grenzen fliegen zu lassen. Flamenco im Geiste, aber immer gut belüftet.“
Wen wundert es, dass seine weltweite Gefolgschaft durch Zusammenarbeiten mit Tommy Emmanuel, Al di Meola, Maria Serrano, Carles Benavent oder auch dem Sting Percussionisten Rahni Krija stetig gewachsen ist. In der Hamburger Fabrik wird er im Trio zu hören sein. Rafael Cortés eilt der Ruf voraus, dass seine Konzerte allabendlich in Standing Ovations enden. Hamburg wird ein Trio von Weltformat erleben – VIVA ALTONA! passte nie besser als an diesem Abend.

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